Pub-Tour

Gemeinsam mit den anderen Leuten von „light on the path“ haben wir am Donnerstag den 30.07.2015 mal die Pubs von Schottland unsicher gemacht. Mit einer großen Gruppe von den verschiedensten Nationen haben wir vieles an diesem Abend erlebt.

Glasgow sieht bei Nacht total schön aus. Wir haben sogar eine Veranstaltung besucht die unter freiem Himmel stattgefunden hat. Mit Lichtern wurden die Wände angestrahlt und machten einen unscheinbaren Hinterhof zu einem sehr schönen Ort zum feiern!

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Es war eine schöne Erfahrung so viele verschiedenen Nationen auf einmal zu erleben. Man merkt doch, dass manche Entscheidungen schwer zu treffen sind, wenn so viele verschiedene Menschen aufeinander treffen. Aber umso schöner ist es, wenn man sich auf fremde Situationen einlässt, um neue Erfahrungen zu sammeln!

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Erste Woche

An meinem ersten richtigen Arbeitstag musste ich sofort los legen. Ich bekam Anträge von Hochzeiten und Konfirmationen, welche ich im Kirchenbuch eintragen musste. Auch sollte ich andere Kirchengemeinden über die Trauung oder Konfirmation in Kenntnis setzten. Es ging von Anfang an super gut vorran und ich schaffte alle Anträge ohne Probleme zu bearbeiten.

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Wir Deutschen sind einfach nicht so abgehärtet wie die Schotten. Wir drei Mädels tragen täglich dicke Jacken 😀

Eine andere Aufgabe gefiehl mir wiederrum nicht so gut. Man zeigte mir wie ich das Telefon zu bedienen habe und schon war es meine Aufgabe Telefonate entgegen zu nehmen. Davor habe ich Respekt. Die andere Person am Telefon wissen natürlich nicht, dass man die Sprache nicht so gut beherrscht. Sie legen gleich los und in dem Tempo verstehe ich meist nur die Hälfte. Aber alle sind super nett wenn ich erneut nachfragen muss um eine Notiz zu machen, das ist echt toll!

Nach der Arbeit bin ich direkt noch Glasgow gefahren. Hier war ich mit Jasmin (Brandenburg) und Friederike (Nordrhein-Westfalen) verabredet. Beide Mädchen besuchen zur Zeit eine Englisch-Sprachschule. Anschließend werden beide ein Praktikum in einem Betrieb absolvieren.

Es ist wirklich schön jemanden zu Treffen der die selbe Sprache spricht. Beide Mädchen sind super lieb und wir haben für das Wochenende einige Sachen zusammen geplant. Leider, bleiben beide nur 4 Wochen. Das heißt die letzten zwei Wochen bin ich vorerst allein. Sich mit Jasmin und Friederike zu treffen war eine super Idee, wir sind eine Weile in der Innenstadt von Glasgow gelaufen und anschließend haben wir uns gemeinsam in eine Bar gesetzt.

In Schottland sind die Münzen ähnlich wie in Deutschland in verschiedenen Größen. Allerdings hat in Schottland die Größe des Geldstücks nichts zu sagen.  So erfuhren wir erst beim Bezahlen in der Bar wie viel die einzelnen Geldstücke wert sind, da nicht auf jedem Geldstück steht was für einen Wert es hat.

In Glasgow sind es zur Zeit 16 C. Die Sonne scheint und es regnet kaum. Ein tolles Wetter aber kaum zu glauben, jede zweite Person sieht man in kurzer Hose und T-Shirt.

Wir Deutschen sind einfach nicht so abgehärtet wie die Schotten.
Wir drei Mädels tragen täglich dicke Jacken  😀

 

 

Die ersten Tage in Glasgow

Meine Anreise gestaltete sich sehr angenehm. Von meiner Familie wurde ich am Montagmorgen um 6 Uhr zum Flughafen gefahren und wir kamen ohne Probleme an. Von dort bin ich, glücklicherweise ohne Zwischenlandung, direkt nach Glasgow durchgeflogen. Am Flughafen angekommen wurde ich von Morag Cassidy (http://lightonthepath.co.uk/) super freundlich in Empfang genommen. Auch lernte ich gleich am Flughafen eine weitere Praktikantin aus Deutschland (Potsdam) kennen die hier in Glasgow, leider nur für 4 Wochen, bleibt.

Morag zeigte mir schon auf dem Weg zu meiner Familie viele Sehenswürdigkeiten von Glasgow und gab mir einige wichtige Informationen weiter. Außerhalb von Glasgow in Clydebank wohnt meine Familie.

Von Sharon meiner „Mama“ wurde ich sehr herzlich aufgenommen, sie zeigte mir sofort das Haus und mein Zimmer für die nächsten 6 Wochen. Es ist wirklich schön hier. Mein Gastgeschenk kam auch super an. Sharon liebt Kerzen somit war die Kerze bedruckt mit der Martinskirche Kassel wohl die richtige Wahl. Auch die Schokolade die ich mitgebracht habe war nach kurzer Zeit schon komplett aufgegessen. Einen kleinen Reiseführer auf Englisch habe ich ebenfals beigepackt und wir schauten uns gemeinsam die Bilder von Deutschland an und kamen ins Gespräch.

An diesem Tag passierte nicht mehr viel. Ich packte meine Sachen aus dem Koffer und aß gemeinsam mit Sharon. Wegen einigen Problemen wurden an diesem Abend noch zwei weitere Mächen bei Sharon untergebracht. Die zwei Mädchen aus Portugal erzählten mir einiges über ihren 2 monatigen Aufenthalt der in ein paar Tagen endet. Anschließend ging ich nach einem anstrengenden Tag ins Bett.

Am nächsten Tag ging es erst so richtig los. Ich begann zu arbeiten und wurde zunächst von Morag zur Arbeit gebracht. Ich lernte all meine neuen Kollegen kennen und bekam eine kleine Führung durch die Räumlichkeiten der Verwaltung und der Kirche. Alle waren super freundlich und nahmen meine anfänglichen Pobleme mit dem schottischen Akzent total gelassen hin. Ich lernte auch den neuen Priester aus Nigeria kennen der ebenfalls für einige Zeit hier in Glasgow bleibt. Voller Überraschung zeigten sie mir meinen Arbeitsplatz. Dieser war mit einem neuen Computer ausgestattet den sie extra für mich gekauft haben. Auch habe ich dort mein eigenes Büro. Für einen Praktikant ein bisschen zu viel, nicht einmal in Deutschland habe ich ein eigenes Büro, aber ich will mich hier auf keinen Fall beschweren 😉

Ich lernte schon an meinem ersten Arbeitstag einige Abläufe der Verwaltung kennen und erfuhr was alles zu den Zuständigkeitsbereichen zählt. Gemeinsam mit dem Priester der zur Kirchengemeinde gehört machte ich eine kleine Stadttour auf der er mit viele Kirchen und andere schöne Gebäude zeigte. Unser letzter Stopp war „Our Holy Redeemer’s Parish“. Das ist die andere Verwaltung in der ich arbeiten werde. Auch hier bekam ich eine Führung durch die Räumlichkeiten und lernte Suzanne kennen die in dieser Zeit für mich zuständig ist. Nach einem langen Gespräch mit ihr war mein erster Arbeitstag schon vorbei.

DSC_9294Ich machte mich mit dem Bus auf den Heimweg und machte noch einen kleinen Zwischenstop bei dem Finnieston Kran. Ein Wahrzeichen der Industriegeschichte im Hafenbereich. Er stammt aus dem Jahre 1932 in der die Blütezeit des Schiffbaus in Glasgow war. Die Höhe beträgt 50 Meter und der Ausleger hat eine Länge von 45 Metern, die Traglast kann 175 Tonnen betragen.

Zunächst einmal kurz zu meiner Person

Mein Name ist Vanessa Weinmeister und ich bin 18 Jahre alt.

Zur Zeit mache ich eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte beim Evangelischen Stadtkirchenamt in Kassel (zweites Lehrjahr). Neben meiner Ausbildung besuche ich den Zusatzunterricht um meine Fachhochschulreife zu erlangen.

Ich wohne gemeinsam mit meiner Mutter (Martina) und meiner älteren Schwester Nathalie (23 Jahre) nahe Kassel in einer kleinen Wohnung.

In meiner Freizeit gehe ich oft Bogenschießen. Auch liebe ich es Fotos zu machen, was sich hier in Schottland natürlich anbietet ;-).

Vom 27.07.2015 bis zum 06.09.2015 werde ich in Glasgow sein. Und dort ein sechswöchtiges Praktikum in einer nah gelegenen katholischen Kirchengemeine absolvieren.