Website Stadtkirchenkreis Kassel

Heute habe ich erfahren, dass auf der Website von Evangelischen Stadtkirchenkreis Kassel ein Artikel eingestellt wurde der von meinem Auslandspraktikum erzählt.

http://www.ekkw.de/kassel/aktuell/index_15795.htm.

Es ist schön zu sehen, dass der Arbeitgeber bei einem solchen Projekt hinter einem steht und das Sammeln von Erfahrungen und Begegnungen unterstützt. Es ist eine lange Zeit die ich nicht bei mir an der Arbeit im Stadtkirchenamt Kassel verbringe. Trotzdem stimmte mein Arbeitgeber mit großer Freunde meinem Auslandspraktikum zu. Das nicht bei jedem Arbeitgeber ein Aufenthalt im Ausland erwünscht ist und unterstützt wird finde ich äußerst schade, es ist eine einmalige Chance die Auszubildende bekommen.

Denn ich kann jetzt schon sagen, dass ich an den Aufgaben die hier in Glasgow auf mich gewartet haben, gewachsen bin. Bis jetzt konnte ich nicht nur meine Englischkenntnisse verbessern, sondern bei der Arbeit in der katolischen Kirchengemeine tolle Arbeitserfahrungen sammeln. Ich konnte mein bisher erlangtes Wissen von meiner Ausbildung mit meinen Mentoren teilen und somit nicht nur lernen sondern auch lehren.

Vielen lieben Dank für die tolle Unterstützung!

 

Wochenende Nr. 2

An diesem Wochenende fand die große Geburtstagsfeier von Fire.Cloud statt. Gemeinsam mit Jasmin bin ich in die Tennents Bar gegangen um den 7 Jahrestag zu feiern. Hier lernten wir viele nette Leute aus Clydebank kennen mit denen wir einen schönen Abend verbrachten. Und wir erfuhren, dass sogar die Jugendlichen gemeinsam in Gruppen an dem Projekt mit arbeiten. Sie treffen sich wöchentlich und sind in der langen Zeit zu einem super Team zusammen gewachsen. In ihrer Freizeit stellen sie wie alle anderen ehrenamtlichen Mitarbeiter Veranstaltungen im Namen von Fire.Cloud auf die Beine.

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Anschließend an den Geburtstag haben wir uns mit den anderen Deutschen Mädchen getroffen, um uns von ihnen zu verabschieden. Alle 4  Mädchen haben ihr vierwöchiges Praktikum schon absolviert und fliegen am Sonntag nach hause.

Samstag 08.08.2015

Am Samstag ging es schon früh für uns los. Gemeinsam mit Friederike traf ich mich in Glasgow um mit einem Bekannten zum Mudock Country Park zu fahren. Der Park liegt nahe der Campsie Fells und man kann dort super wandern. Insgesamt waren wir 7 Stunden im Park unterwegs in denen wir jede Menge gesehen und erlebt haben.

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In dem Park war an diesem Wochenende ein Festival mit Live Musik. Hier legten wir eine kleine Pause ein um die verschiedenen Musikrichtungen anzuhören.

Sonntag 09.08.2015

Am Sonntag führten uns unsere Pläne nach Edinburgh. Mit einem Bus nahmen wir den 1 1/2 Stunden Trip auf uns und erkundeten dort die Stadt. Edinburgh ist eine wirklich schöne Stadt Schottlands. Hier ein paar Eindrücke:

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Wir suchten uns das beste Wochendende aus um unseren Trip nach Edinburgh zu machen, denn auch hier war an diesem Wochenende ein Festival. Hier ging es allerdings um die besten Artisten Schottlands.

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Die Straßen waren sehr überfüllt daher habe ich leider nicht ganz so viele Fotos von den Attraktionen für euch.

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Allerdings habe ich an diesem Wochenende Edinburgh nicht nur von unten gesehen, sondern auch von einem Berg aus. Ich wandert eine gefühlte Ewigkeit den Berg hinauf, aber der Ausblick von oben hat sich auf jeden Fall gelohnt. Und auch das Wetter war wundervoll. Wir hatten den ganzen Tag Sonne und außnahmsweise mal kein Regen.

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Ich denke, die Bilder sprechen mehr als 1000 Worte! Von daher möchte ich gar nicht mehr viel erzählen…

hier noch ein paar letzte Fotos von unserem Weg zum Bus.

Und somit auch unser Weg zum Ende der zweiten Woche!

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Zweite Woche

Diese Woche begann nach einem anstrengenden Wochenende zum Glück nicht ganz so stressig. Gemeinsam mit dem Pfarrer der Gemeinde machte ich mich am Morgen auf den Weg zur Bank wo er wöchentlich die Gelder der Gemeinde einzahlt.

Das ist erstmal noch nicht so spektakulär. Jedoch war die Fahrt dort hin das Highlight. Er war total davon überzeugt, dass es nicht so schlimm oder schwer für mich sei auf der andern Straßenseite zu fahren. Er vertraute meinen Fahrkünsten und eh ich zu Wort kam sahs ich schon auf dem Fahrersitz. Zunächst ist es wirklich komisch auf der anderen Seite im Auto zu sitzen, es ist wirklich eine ungewohnte Position. An das Schalten mit links musste man sich zunächst gewöhnen, aber nach kurzer Zeit hatte ich damit keine Probleme mehr. Wir fuhren also mit dem Auto ca 10 Minuten. Zu Beginn bin ich in der kleinen Straße der Kirchengemeinde sofort auf der falschen Seite los gefahren, aber zum Glück ist dort nicht so viel Verkehr. Aber danach passierten mir keine Fahrfehler mehr und wir kamen sicher zur Bank und wieder zurück. Aber ich glaube, ohne seine Hilfe hätte ich einen großen Unfall gebaut. Er zeigte mir beispielsweise beim großen Kreisel (ähnlich wie bei uns in Kassel am Platz der Deutschen Einheit) wie ich zu fahren habe und es war wirklich eine gute Hilfe.

Anschließend brachte er mich zu meinem neuen Arbeitsplatz („Our Holy Redeemer’s“) dort angekommen traf ich zum zweiten Mal Suzanne die in der Zeit die ich bei ihr im Büro verbringe meine Ansprechpartnerin ist. Sie ist wirklich eine super nette Frau und ich habe sie gleich am ersten Tag ins Herz geschlossen.

Gemeinsam mit ihr macht das Arbeiten super viel Spaß und auch zur Verbesserung meiner Englischkenntnisse trägt es bei. Mit ihr versuche ich viel Englisch zu sprechen und bei einigen Fehlern etc. versucht sie mich zu verbessern.

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Sie gab mir einige Aufgaben zu tun und ich began an meinem Platz an zu arbeiten. Ich beschäftigte mich mit einer Umfrage die von Suzanne in diesem Jahr durchgeführt wurde. Ich sortierte die Blätter und began sie am Computer auszuwerten. Hierbei geht es um das Projekt Fire.Cloud. Es wurde von Suzanne ins Leben gerufen und ist wirklich eine wunderschöne Idee. Davon aber in einem weitern Beitrag mehr.

An den folgenden Tagen war ich weiterhin mit der Auswertung beschäftigt. In der Umfrage ging es hauptsächlich darum wie die Leute das Projekt Fire.Cloud finden. Es ist ein großes Projekt der Kirchengemeinde und deshalb wurden hunderte von Zettel verteilt. Am Ende hatte jeder noch die Chance Dinge aufzulisten die zukünftig gemacht werden sollen um Fire.Cloud zu verbessern. Diese habe ich aufgefasst und versucht gemeinsam mit Suzanne diese umzusetzen.

Im Laufe der Woche haben wir einige Vorbereitung für den „Geburtstag“ von Fire.Cloud getroffen. Es wir deine große Party für Jung und Alt in der Tennents Bar in Glasgow.

Seit einigen Wochen ist Suzanne im Haus der Kirche in ein anders Büro umgezogen, dort sieht es momentan noch etwas chaotisch aus und gemeinsam haben wir zwischendurch einige Aufräumarbeiten gestartet.

 

Mein Zuhause

Mein Zuhause befindet sich nicht direkt in Glasgow ich wohne bei einer netten Mutter von zwei Söhnen in Clydebank. Beide Söhne sind schon außer Haus, aber ab und zu kommt ihr ältester Sohn mit seiner kleinen Tochter vorbei. Bei Sharon habe ich mein eigenes Zimmer und das kleine Häuschen im Vorort von Glasgow ist sehr schön. Hier ein paar Eindrücke:

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Wochenende Nr. 1

Dieses Wochenende war komplett durchgeplant. Es war wirklich ein wenig anstrengend ohne Pause von dem einen Ort zum Anderen zu fahren, aber es hat sich echt gelohnt! Es ist unglaublich was man an nur einem Wochenende alles zu sehen bekommt.

Freitag 31.07.2015

Nach der Arbeit habe ich mich mit den andern beiden deutschen Mädchen in Glasgow getroffen. Zusammen sind wir zu einer Veranstaltung im „Coming Home Centre“ (Arbeit von Friederike) gegangen. Hier ist ein kleines Konzert gewesen was ganz gut besucht war. Die live Musik war echt super die Sängerin hatte eine wundervolle Stimme!

Anschließend an das Konzert sind wir direkt los um rechtzeitig zu dem Treffen mit den anderen von „light on the path“ zu kommen.

Auf dem Weg zu dem Treffpunkt sind wir am Riverside Museum und dem Glasgow Tall Ship vorbeigekommen, was wir uns einmal aus der Nähe angesehen haben.

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Angekommen an der Ashton Lane sahsen wir zusammen mit den Andern in verschiedenen Pubs. Die kleine Straße ist am Abend super schön beleuchtet und wird von jung und alt gut besucht.

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Samstag 01.08.2015

Am nächsten Morgen ging es schon früh los. Um 7 Uhr musste ich den ersten Bus nehmen um rechtzeitig am Startpunkt für unsere Tour zu sein. Das Wetter spielte super mit wir hatten einen der schönsten Tage der Woche erwischt!

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Dort angekommen ging es sofort mit dem Bus los auf die aufregende Tour. Geplant waren viele Stops nördlich von Glasgow wie Loch Lomond, Crianlarich, Glencoe oder Loch Ness. Zwischen den Stops haben wir auch aus dem Bus einen tollen Ausblick auf die schönen Highlands gehabt. Aber Fotos Der Busfahrer erzählte viel über schottische Traditionen oder auch über die Orte die wir besuchten. So bekamen wir viele tolle Informationen mitgeteilt, die man bei einer eigenen Tour niemals aus irgendwelchen Reiseführern hätte lesen können.

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Auch konnten wir bei einem kleinen Dudelsack-Konzert zusehen, was eine wirklich coole Erfahrung war.

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Angekommen bei Loch Ness konnte man eine Boots-Tour machen. Wir drei Mädchen entschieden uns dagegen und gingen stattdessen ein bisschen die Gegend erkunden. Wir hatten Glück, das Wetter spielte in der Zeit super mit und wir fanden einen super Weg zum wandern. Der schmale Pfad durch den Wald führte uns an eine wunerschöne Stelle oben auf einem Berg. Von hier aus konnte man ganz Loch Ness überblicken.

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Doch nach einer kleinen Pause dort mussten wir schon wieder los, weil die Bus-Tour weiter ging. 20 Minuten hat uns der steile Weg gekostet so mussten wir uns auf dem Rückweg einwenig beeilen.

Sonntag 02.08.2015

Am Sonntag fuhren wir mit vielen anderen Leuten von „light on the path“ in die wunderschöne Küstenstadt Ayr. Nach einer guten Stunde Fahrt und einem kleinen Stop bei einem Touristencenter machten wir uns los zum Wasser. Ayr ist eine sehr schöne Stadt mit vielen wunderschönen typisch englischen Straßen die uns zum Strand führten.DSC_9686

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Ayre liegt südwestlich von Glasgow und ist eine Stadt mit knapp 47.000 Einwohnern.

Am Strand war es wirklich schön. Wir gingen eine ganze Weile am Firth of Clyde entlang und man konnte von Weitem schon die „Isel of Arran“ sehen.

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Nach einem weiten Weg am Strand entlang machten wir unseren nächsten Stop am Robert Burns Museum. Burns war ein sehr bekannter schottischer Dichter der in der Stadt Ayr aufgewachsen ist.

Direkt hinter dem nach ihm benannten Museum lag ein kleiner Park wo wir eine kleine Mittagspause einlegten.

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Nach so vielen Ereignissen ging das erste Wochenende auch schon rum.

Und die Pläne für das nächste stehen schon 😉

Pub-Tour

Gemeinsam mit den anderen Leuten von „light on the path“ haben wir am Donnerstag den 30.07.2015 mal die Pubs von Schottland unsicher gemacht. Mit einer großen Gruppe von den verschiedensten Nationen haben wir vieles an diesem Abend erlebt.

Glasgow sieht bei Nacht total schön aus. Wir haben sogar eine Veranstaltung besucht die unter freiem Himmel stattgefunden hat. Mit Lichtern wurden die Wände angestrahlt und machten einen unscheinbaren Hinterhof zu einem sehr schönen Ort zum feiern!

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Es war eine schöne Erfahrung so viele verschiedenen Nationen auf einmal zu erleben. Man merkt doch, dass manche Entscheidungen schwer zu treffen sind, wenn so viele verschiedene Menschen aufeinander treffen. Aber umso schöner ist es, wenn man sich auf fremde Situationen einlässt, um neue Erfahrungen zu sammeln!

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Erste Woche

An meinem ersten richtigen Arbeitstag musste ich sofort los legen. Ich bekam Anträge von Hochzeiten und Konfirmationen, welche ich im Kirchenbuch eintragen musste. Auch sollte ich andere Kirchengemeinden über die Trauung oder Konfirmation in Kenntnis setzten. Es ging von Anfang an super gut vorran und ich schaffte alle Anträge ohne Probleme zu bearbeiten.

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Wir Deutschen sind einfach nicht so abgehärtet wie die Schotten. Wir drei Mädels tragen täglich dicke Jacken 😀

Eine andere Aufgabe gefiehl mir wiederrum nicht so gut. Man zeigte mir wie ich das Telefon zu bedienen habe und schon war es meine Aufgabe Telefonate entgegen zu nehmen. Davor habe ich Respekt. Die andere Person am Telefon wissen natürlich nicht, dass man die Sprache nicht so gut beherrscht. Sie legen gleich los und in dem Tempo verstehe ich meist nur die Hälfte. Aber alle sind super nett wenn ich erneut nachfragen muss um eine Notiz zu machen, das ist echt toll!

Nach der Arbeit bin ich direkt noch Glasgow gefahren. Hier war ich mit Jasmin (Brandenburg) und Friederike (Nordrhein-Westfalen) verabredet. Beide Mädchen besuchen zur Zeit eine Englisch-Sprachschule. Anschließend werden beide ein Praktikum in einem Betrieb absolvieren.

Es ist wirklich schön jemanden zu Treffen der die selbe Sprache spricht. Beide Mädchen sind super lieb und wir haben für das Wochenende einige Sachen zusammen geplant. Leider, bleiben beide nur 4 Wochen. Das heißt die letzten zwei Wochen bin ich vorerst allein. Sich mit Jasmin und Friederike zu treffen war eine super Idee, wir sind eine Weile in der Innenstadt von Glasgow gelaufen und anschließend haben wir uns gemeinsam in eine Bar gesetzt.

In Schottland sind die Münzen ähnlich wie in Deutschland in verschiedenen Größen. Allerdings hat in Schottland die Größe des Geldstücks nichts zu sagen.  So erfuhren wir erst beim Bezahlen in der Bar wie viel die einzelnen Geldstücke wert sind, da nicht auf jedem Geldstück steht was für einen Wert es hat.

In Glasgow sind es zur Zeit 16 C. Die Sonne scheint und es regnet kaum. Ein tolles Wetter aber kaum zu glauben, jede zweite Person sieht man in kurzer Hose und T-Shirt.

Wir Deutschen sind einfach nicht so abgehärtet wie die Schotten.
Wir drei Mädels tragen täglich dicke Jacken  😀

 

 

Die ersten Tage in Glasgow

Meine Anreise gestaltete sich sehr angenehm. Von meiner Familie wurde ich am Montagmorgen um 6 Uhr zum Flughafen gefahren und wir kamen ohne Probleme an. Von dort bin ich, glücklicherweise ohne Zwischenlandung, direkt nach Glasgow durchgeflogen. Am Flughafen angekommen wurde ich von Morag Cassidy (http://lightonthepath.co.uk/) super freundlich in Empfang genommen. Auch lernte ich gleich am Flughafen eine weitere Praktikantin aus Deutschland (Potsdam) kennen die hier in Glasgow, leider nur für 4 Wochen, bleibt.

Morag zeigte mir schon auf dem Weg zu meiner Familie viele Sehenswürdigkeiten von Glasgow und gab mir einige wichtige Informationen weiter. Außerhalb von Glasgow in Clydebank wohnt meine Familie.

Von Sharon meiner „Mama“ wurde ich sehr herzlich aufgenommen, sie zeigte mir sofort das Haus und mein Zimmer für die nächsten 6 Wochen. Es ist wirklich schön hier. Mein Gastgeschenk kam auch super an. Sharon liebt Kerzen somit war die Kerze bedruckt mit der Martinskirche Kassel wohl die richtige Wahl. Auch die Schokolade die ich mitgebracht habe war nach kurzer Zeit schon komplett aufgegessen. Einen kleinen Reiseführer auf Englisch habe ich ebenfals beigepackt und wir schauten uns gemeinsam die Bilder von Deutschland an und kamen ins Gespräch.

An diesem Tag passierte nicht mehr viel. Ich packte meine Sachen aus dem Koffer und aß gemeinsam mit Sharon. Wegen einigen Problemen wurden an diesem Abend noch zwei weitere Mächen bei Sharon untergebracht. Die zwei Mädchen aus Portugal erzählten mir einiges über ihren 2 monatigen Aufenthalt der in ein paar Tagen endet. Anschließend ging ich nach einem anstrengenden Tag ins Bett.

Am nächsten Tag ging es erst so richtig los. Ich begann zu arbeiten und wurde zunächst von Morag zur Arbeit gebracht. Ich lernte all meine neuen Kollegen kennen und bekam eine kleine Führung durch die Räumlichkeiten der Verwaltung und der Kirche. Alle waren super freundlich und nahmen meine anfänglichen Pobleme mit dem schottischen Akzent total gelassen hin. Ich lernte auch den neuen Priester aus Nigeria kennen der ebenfalls für einige Zeit hier in Glasgow bleibt. Voller Überraschung zeigten sie mir meinen Arbeitsplatz. Dieser war mit einem neuen Computer ausgestattet den sie extra für mich gekauft haben. Auch habe ich dort mein eigenes Büro. Für einen Praktikant ein bisschen zu viel, nicht einmal in Deutschland habe ich ein eigenes Büro, aber ich will mich hier auf keinen Fall beschweren 😉

Ich lernte schon an meinem ersten Arbeitstag einige Abläufe der Verwaltung kennen und erfuhr was alles zu den Zuständigkeitsbereichen zählt. Gemeinsam mit dem Priester der zur Kirchengemeinde gehört machte ich eine kleine Stadttour auf der er mit viele Kirchen und andere schöne Gebäude zeigte. Unser letzter Stopp war „Our Holy Redeemer’s Parish“. Das ist die andere Verwaltung in der ich arbeiten werde. Auch hier bekam ich eine Führung durch die Räumlichkeiten und lernte Suzanne kennen die in dieser Zeit für mich zuständig ist. Nach einem langen Gespräch mit ihr war mein erster Arbeitstag schon vorbei.

DSC_9294Ich machte mich mit dem Bus auf den Heimweg und machte noch einen kleinen Zwischenstop bei dem Finnieston Kran. Ein Wahrzeichen der Industriegeschichte im Hafenbereich. Er stammt aus dem Jahre 1932 in der die Blütezeit des Schiffbaus in Glasgow war. Die Höhe beträgt 50 Meter und der Ausleger hat eine Länge von 45 Metern, die Traglast kann 175 Tonnen betragen.