Portsmouth Teil2

Hallo alle zusammen,

Nun ist schon meine letzte Woche hier in Portsmouth und es wird langsam kälter und stürmischer. Ich arbeite imit Office eines Kindergartens und es macht mir sehr viel Spaß. Ich habe sehr viel zu tun und sehr viel unterschiedliches. Über Informationen für Eltern verfassen, Formulare erstellen und neue Aufgaben für Kinder erstellen. Meine Aufgaben bekomme ich von meinen Kollegen im Büro sowie von den Erzieherinnen. Es gibt dann oft Vorstellungen von Formularen oder ähnlichem und ich kann selbstständig probieren,  diese in Word umzusetzen.

Außerdem  gibt es eine  internes System, um die Informationen der Kinder zu sammeln und auszuwerten. Damit werden Statistiken erstellt und Beträge  für die Eltern verfasst, welche diese zu Hause downloaden können. Der Kindergarten ist in technischen Dingen schon sehr weit und gut vernetzt.

Es ist am Anfang schwierig  gewesen, die Arbeitsaufträge direkt zu verstehen,  da sie inhaltlich und sprachlich neu für mich waren. Doch mittlerweile  ist es kein großes Problem mehr.

In Portsmouth geht es mir auch echt gut. Wir haben hier einen super schönen Herbst gehabt und nochmal ein paar Tage mit sonnigem Wetter.

Ich habe hier viel angesehen und war etwas stoppen.  Am Wochenende war ich im Aquarium  in Portsmouth und letztes Wochenende habe ich einen Trip nach London gewagt.

Nun neigt sich meine Zeit hier schon dem Ende zu und am Samstag geht es zurück nach Kassel. Doch ich bin sehr froh, diese  Auslandserfahrung gemacht zu haben und zu merken, dass man sich besser verständigen kann, als ich am Anfang dachte.

Liebe Grüße aus Portsmouth

Lina

Erste Eindrücke aus Portsmouth

Ich melde mich nun an meinem dritten Tag aus Portsmouth. Es ist bisher schon eine wirklich aufregende Zeit.

Am Sonntag bin ich zusammen mit Jessica, ebenfalls aus Baunatal, in London Heathrow gelandet. Wir haben dann ziemlich schnell den Bus (Coach) nach Portsmouth gefunden und starteten unsere Reise. Nach einer dreistündigen Fahrt, kamen wir am Hafen von Portsmouth an und wurden von Alyson empfangen. Mit uns zusammen kam noch eine Gruppe Schüler aus Tschechien an.

Als nächstes ging es zu meiner Gastfamilie. Da war ich doch sehr aufgeregt, ob alles so gut funktioniert und ob es ein guter erster Eindruck ist. Doch es war total nett und Tracy kam direkt zu mir und begrüßte mich ganz fröhlich. Zufällig wohnen auch noch zwei Mädels aus Tschechien (die mit mir ankamen) ebenfalls dort.

Am nächsten Tag gingen wir gemeinsam zu unserer Organisation, der IBD-Partnership. Wir bekamrn einen sehr interessanten Vortrag über die kulturellen Unterschieden und die Lebensweise der Engländer, wie z. B. das Fahren auf der anderen Strasenseite. Das ist wirklich sehr komisch 🙂
Außerdem bekam ich mein erstes englisches „Lunch“ und war positiv überrascht, wie lecker es ist.

Heute war nun mein erster Arbeitstag. Ich konnte zum Glück zu Fuß gehen und so die kleinen schönen Straßen genießen. Ich arbeite in der Verwaltung eines großen Kindergartens. Ich bekam eine Führung und las mir die Leitlinien des Kindergartens durch. Außerdem bekam ich eine Online-Einführung zu dem Thema der Radikalisierung von Jugendlichen in Großbritannien. Das hat mich sehr überrascht, war aber auch sehr interessant. Es ist hier ein großes Thema, wie es dazu kommt und was man im Vorfeld dagegen tun kann.

Ganz liebe Grüße aus Portsmouth
Lina

Als Industriekaufleute nach Glasgow – Fortsetzung

Wir sind überrascht, wie schnell die Zeit umgeht. Nun ist schon unser gesamter Aufenthalt in Glasgow vorüber und wir sind wieder gut in Deutschland angekommen. Trotzdem möchten wir euch aber natürlich noch etwas über unsere letzten zwei Wochen berichten.

Unser drittes Wochenende:

Am Samstag haben wir uns die Kathedrale und das Museum of Modern Art in Glasgow angeschaut und einen entspannten Tag in der Stadt verbracht. 🙂

Friedhof neben der Kathedrale
Kathedrale von Glasgow

Sonntag sind wir dann mit Peter und seiner Freundin Rachel zum Food and Drink Festival am Loch Lomond gefahren. Dort waren lauter kleine Stände mit regionalen und typisch schottischen Spezialitäten aufgebaut. Dort haben wir auch zum ersten Mal Haggis probiert, was uns sehr gut geschmeckt hat.  Außerdem haben wir dort Karottenkuchen, lokal produzierte Schokolade und Fudge gegessen und danach einen Kaffee getrunken. Weil es dann typisch schottisch angefangen hat, zu regnen, sind wir schon frühzeitig zurück nach Glasgow gefahren.

Die letzte Woche:

Am Montag waren wir dann im Hunterian Museum, wo es um die Anatomie von Menschen und Tieren geht und die Arbeit des Arztes James Hunter vorstellt. Das Museum befindet sich in der Universität von Glasgow. Am Abend sind wir dann noch spanisch Essen gewesen.

Eingang Hunterian Museum
Jamie’s Italian

Die weiteren Abende der Woche haben wir meistens mit den Gastfamilien Zuhause oder in Pubs verbracht.

Unseren letzten Abend vor der Abreise haben wir bei Jamie’s Italian verbracht. Dort haben wir einen italienischen Burger mit Süßkartoffelpommes, Rucolasalat, Tortellini mit Büffelmozzarella und eine Pizza gegessen. Zum krönenden Abschluss sind wir noch in Coro’s Chocolate Café gewesen und haben dort ein leckeres Früchte-Fondue gegessen.

Am Tag der Abreise haben wir dann unsere Koffer gepackt und nahmen mit:

  • Shortbread
  • schottischen Tee
  • lokal produzierte Schokolade aus Glasgow
  • schottischen Whiskey
  • schottische Süßigkeiten
  • Jackett von TJ Matthews
  • Tartanschal
  • Fudge
  • Oatcakes

    „People make Glasgow“

Insgesamt war es eine tolle Erfahrung und eine großartige Zeit! 🙂

Wir würden jedem, der die Möglichkeit hat, ins Ausland zu gehen, raten, diese schöne Erfahrung auch zu machen!

Cheers und liebe Grüße

Jan & Jacky

Als Industriekaufmann/frau in Glasgow – Jan Michel und Jacqueline Helling

Willkommen zu unserem Blog ueber unser vier-woechiges Auslandspraktikum in Glasgow.
Wir sind Jan und Jacky und machen eine Ausbildung zum/zur Industriekaufmann/frau.

Am 13. August ging unsere Reise dann los, wir sind von Frankfurt mit dem Flugzeug gestartet, haben einen Zwischenstopp in Amsterdam gemacht und sind dann gegen 22 Uhr in Glasgow gelandet. Dort haben unsere Gastfamilien dann schon direkt auf uns gewartet. 🙂

Unsere Familien:

Jacky:
Meine Gastfamilie lebt direkt in Glasgow und ist nur 15 min mit dem Bus von der Innenstadt entfernt. Wir wohnen in einer total schoenen Wohnung direkt an einem Park, mit Restaurants und Pubs in der Naehe.
Sie haben ein zwei jaehriges Maedchen und einen vier jaehrigen Jungen und eine Katze. Die ganze Familie ist einfach unglaublich nett und hat mir bei allen anfaenglichen Schwierigkeiten geholfen.
Ich habe ein tolles eigenes Zimmer und den Rest der Wohnung teile ich mir mit der Familie. Morgens und Abends essen wir immer gemeinsam und Mittags hole ich mir immer was in der Stadt.
Wenn ich Lust habe, kann ich den Abend mit der Familie verbringen, kann aber auch wann immer ich will mich mit Freunden treffen oder sie zu uns nach Hause einladen. 🙂

Mein Zimmer

Jan:
Ich wohne in Wishaw, einer Kleinstadt mit ca. 30.000 Einwohnern, 25 Kilometer oestlich von Glasgow. Dort wohne ich bei Peter in einer 3-Zimmer-Wohnung, wobei eines davon fuer mich reserviert ist.
Auch Peter war mir bei anfaenglichen Schwierigkeiten eine grosse Hilfe. Da er selbst an einem solchen Programm teilgenommen hat, weiss er, auf was es zu achten gilt.

Der erste Tag:

Da wir am Sonntag erst so spaet gelandet sind, haben wir den Tag nicht mehr viel unternommen. Jeder hat nochmal kurz mit der Familie geredet, ein paar wichtige Kleinigkeiten geklaert und ist dann frueh schlafen gegangen.

Am Montag hatten wir bei Light on the Path ein kleines Informationstreffen, mit allen anderen, die auch am Wochenende angekommen sind. Dort haben wir dann schon die ersten neuen Leute kennengelernt und wurden auch in eine WhatsApp-Gruppe aufgenommen, sodass man gut vernetzt ist und mit allen anderen Praktikanten was unternehmen kann.
Bei dem Treffen wurden uns dann noch ein paar nuetzliche Redewendungen beigebracht und uns wurde gezeigt, wie wir jeweils morgens zur Arbeit kommen.
Danach hatten wir den Tag frei und konnten uns schonmal einen Ueberlick ueber Glasgow verschaffen! 🙂

George Square
Unser erster Snack 😉

 

 

 

Bei mir ging es dann direkt am Dienstag mit der Arbeit los. Jan hatte etwas mehr Glueck und hatte erst am Donnerstag seinen ersten Arbeitstag.

Die Arbeit:

Mitchell Library – dort sind unsere Büros 🙂

Jacky:
Ich habe mich um 10 Uhr mit einem Mitarbeiter von Light on the Path an meiner Arbeit getroffen. Dort habe ich dann auch die fuer mich verantwortliche Person kennengelernt. Der erste Tag bestand erstmal nur aus vielen Erklaerungen und Vorstellungen der Organisation. Ich arbeite bei MCR Pathways, das ist eine Organisation, die sich um benachteiligte Jugendliche in Glasgow kuemmert. Dort werden z.B. Jugendliche einem Mentoren zugeteilt, das sind ehrenamtlich arbeitende Erwachsene, die sich einmal in der Woche mit dem Jugendlichen treffen und ueber deren Probleme, aber auch ueber Hobbies und Zukunftsvorstellungen reden. Ausserdem werden Programme veranstaltet, in denen die Jugendliche verschiedene Berufsfelder kennenlernen um es ihnen zu erleichtern sich fuer einen zukuenftigen Beruf zu entscheiden.
Die Leute die hier arbeiten sind einfach mega nett und hilfbereit. Am Anfang war es nur sehr schwer sie wegen dem schottischen Akzent zu verstehen. Mittlerweile ist das aber schon besser geworden, aber wenn sie sich untereinander unterhalten ist es teilweise immernoch schwer ihnen zu folgen.
Arbeiten muss ich jeden Tag von 9-17 Uhr. Ich arbeite im Buero und muss also einerseits typisches Buerozeug erledigen, darf aber auch beim Planen von Events und an Besprechungen teilnehmen.
Was wir allerdings etwas schade finden, ist, dass man erst so spaet Feierabend hat, da auch alle Sehenswuerdigkeiten in Glasgow wie z.B. Museen ebenfalls um 17 Uhr schliessen.

Outfit mit Jackett, Weste & Hose

Jan:                                                                                                Waehrend meiner Zeit in Schottland arbeite ich bei TJ Matthews, einer Manufaktur fuer Herrenbekleidung. Hier werden die typischen schottischen Outfits, die zu feierlichen Anlaessen getragen werden und aus Hosen, Westen und Jacketts bestehen, hergestellt. Zusammen mit den beiden Besitzern und einer weiteren Buerokraft arbeiten rund 25 Mitarbeiter aus der Produktion daran, fuer jeden Kunden ein massgeschneidertes Outfit zu fertigen. Die Besitzer und alle Mitarbeiter waren bisher immer super nett und besonders in ruhigen Minuten kann man jederzeit ein tolles Gespraech fuehren. Auch ich arbeite täglich von 9-17 Uhr. Bisher unterstuetze ich im Buero, indem ich die Rechnungen erstelle und versende. Ausserdem bereite ich die Stoffe fuer die Produktion vor, indem ich die eingegangenen Stoffe den richtigen Auftraegen zuordne und so fuer einen organisierten Wareneingang und die korrekte Arbeitsvorbereitung sorge.

In der Freizeit:

Jacky:
Dadurch, dass ich so nah an der Innenstadt wohne, kann ich mich Abends oft mit anderen Praktikanten

Kelvingrove

treffen. So waren wir bereits oefter in Pubs, ein bisschen in der Stadt shoppen, bei Sehenswuerdigkeiten wie die Universitaet von Glasgow oder einfach in einem Restaurant Essen. 🙂 Da es einfach sehr viele deutsche Praktikanten hier in Glasgow gibt, lernt man sich schnell untereinander kennen

Beim Italiener :))

und hat eigentlich jeden Abend etwas zu tun und es wird nie langweilig.
Manchmal verbringe ich den Tag aber auch einfach mit meiner Familie und spiele mit den Kindern, unterhalte mich mit den Eltern oder wir gucken abends einfach ein bisschen fernsehen.
Dadurch, dass man einfach immer etwas zutun hat, geht die Zeit leider unglaublich schnell vorbei und es ist schon wieder Wochenende, wo wir meistens etwas weiter weg fahren. 🙂

 

Universität

Jan:                                                                                                                                               Zusammen mit Peter und ein paar seiner Freunde waren wir zwei Mal in Edinburgh, der Hauptstadt Schottlands, unterwegs. Dort findet momentan das Edinburgh Festival statt. Zu diesem Event kommen jedes Jahr mehrere tausend Comedians und Entertainer in die Stadt, um die Besucher zu unterhalten. Zwei der Shows haben wir uns bei der Gelegenheit angesehen. Aber auch sonst bietet das Festival die Moeglichkeit, zusammen mit vielen anderen Besuchern die Stadt zu erkunden und in saemtlichen Strassen verschiedene Street Acts zu sehen.

Edinburgh Castle

Unsere Donnerstagsabende haben wir bisher immer in einem Pub in der Naehe verbracht. Dort gibt es jede Woche ein Pop Quiz mit vier verschiedenen Runden, in den zehn Fragen in besonderer Weise gestellt werden. Zum Schluss gibt es noch eine finale Runde. Bei unserem ersten Quiz erreichten wir den dritten, bei unseren zweiten Quiz den zweiten Platz.

An den Wochenenden:

Tour nach Edinburgh:

An unserem ersten freien Wochenende haben wir zusammen mit drei weiteren deutschen Praktikanten, die wir waehrend unseres Welcome Workshops bei der Vermittlungsagentur kennengelernt haben, einen Tagesausflug nach Edinburgh unternommen. Wie bereits erwaehnt findet dort momentan das Edinburgh Festival statt, was besonders in den Abendstunden fuer regen Besuch sorgt. Doch auch am Tag kann man in Edinburgh so viel sehen und erleben, so dass ein Wochenende definitiv nicht ausreicht, um alles zu sehen. Fuer den Anfang unseres Ausflugs sind wir zur Edinburgh Castle gelaufen. Diese befindet sich am Ende der Royal Mile, die einer grosse Enkaufsmeile in Edinburgh darstellt. Nachdem wir uns dort aufgeteilt haben, hat unsere Kleingruppe die gesamte Royal Mile erkundet. Von deren unteren Ende haben wir uns dann dazu entschieden, auf einen Aussichtspunkt zu steigen, von dem aus man ueber einen grossen Teil von Edinburgh schauen kann. Nachdem wir dort tolle Bilder machen konnten, haben wir uns in einem kleinen Cafe auf der Royal Mile eine Pause und Sandwiches gegoennt. Im Anschluss haben wir uns wieder alle zusammengefunden, um ein bisschen in den verschiedenen Laeden und der Royal Market Hall zu stoebern. Der Abschluss des Tages war eine Fuehrung durch Mary King’s Close. Dabei haben wir verschiedene Wohnungen und Gas

Calton Hill

sen aus den vergangenen Jahrhunderten unterhalb der Royal Mile erkundet. Nach einem spannenden und langen Tag haben wir uns dann auch wieder auf den Rueckweg Richtung Glasgow gemacht.

Geschäfte auf der Royal Mile

Die Highlandtour:

 

 

Bei Glencoe

An unserem zweiten Wochenende haben wir dann eine Tour durch die Highlands unternommen. Die Bustour konnte man unter verschiedenen Touren bei Light on the Path buchen und war mit £40 auch gar nicht so teuer.
Wir starteten direkt in Glasgow und sind dann in Richtung Norden gefahren. Unser erster Halt war Loch Lomond, ein riesengrosser See, wo wir an einem Aussichtspunkt hielten um Bilder machen zu koennen. Weiter ging es dann nach Glencoe, das sind riesige Gebirge, die einfach total toll aussehen. Hier wurde z.B. auch ein Teil von dem Film Skyfall gedreht.
In Fort Williams haben wir dann eine Mittagspause eingelegt. Leider haben wir dort von der Stadt nicht wirklich viel gesehen.
Unser naechster Stopp war dann schon Loch Ness, dort konnten wir dann eine Burgbesichtigung oder eine Bootstour machen. Wir haben uns aber dafuer entschieden nur ein bisschen am See spazieren zu gehen.
Als es weiter ging sind wir dann noch durch Inverness gefahren und haben uns dann auf den Rueckweg gemacht.
Unser letzter Stopp war dann Pitlochry, eine kleine suesse Stadt, wo wir dann noch Fish&Chips gegessen haben.
Am spaeten Abend kamen wir dann erschoepft wieder in Glasgow an.

Loch Lomond
Pitlochry

 

 

Die letzten 2 Wochen auf Malta

Heute möchte ich euch von unseren letzten 2 Wochen auf Malta berichten.

Wir haben an der Arbeit sowie in unserer Freizeit noch viel erlebt.

In der letzten Woche sind wir in ein altes Kloster gefahren und haben dort die sehr alten Fliesen fotografiert, um diese später mit unserem Zeichenprogramm nachzuzeichnen. Manche waren schon sehr beschädigt oder fehlten ganz, sodass sie ersetzt werden müssen. Des Weiteren haben wir die Flure des Klosters ausgemessen und am Computer gezeichnet.

In unserer Freizeit haben wir die Insel Gozo und die alte Hauptstadt Mdina besucht.

Mdina wird auch die Stadt der Stille genannt. Dort gibt es alte Kirchen, Gassen und andere mittelalterliche Bauten. Man hat das Gefühl in einer anderen Zeit zu leben, wenn man durch die Stadt läuft. Es gibt sehr viele Museen und Kirchen zu besichtigen.

Auf Gozo haben wir eine Sightseeing tour gebucht. Angefangen am Hafen sind wir quer über die ganze Insel gefahren. Der Bus hat viele Stationen, an denen man aussteigen kann, und mit dem nächsten Bus weiterfahren kann. Gozo hat einen sehr tollen Sandstrand, an dem der Sand fast rot wirkt. Es gibt außerdem sehr viele kleine Städte zu sehen. Meiner Meinung nach, gibt es auf Gozo mehr Pflanzen und Bäume, die die Landschaft grüner wirken lassen. Wer auch eine Fahrt nach Gozo plant und auch mit einem Sightseeing Bus fahren möchte, sollte sich eigene Kopfhörer oder eine Verlängerung dafür mitbringen. Am Anfang der Tour werden zwar Kopfhörer verteilt, damit man unterwegs ein bisschen informiert wird, jedoch sind diese sehr Kurz und unbequem.

 

Die Fähren und Boote, die im Norden der Insel nach Gozo und Comino fahren sind sehr Preisgünstig. Für Hin- und Rückfahrt zusammen haben wir nicht mehr als 10 Euro bezahlt.

Insgesamt war das Auslandspraktikum eine sehr tolle Erfahrung die man nie wieder vergisst.

Liebe Grüße

Dana

Malta 2017

Wir sind heute genau zwei Wochen auf Malta.

Das Praktikum in unserem Architekturbüro macht super viel Spaß und unterscheidet sich sehr von der Arbeit in Deutschland. Es ist interessant mal eine andere Bauweise und ein anderes Verfahren zu sehen. In den zwei Wochen hatten wir 29-35 Grad, aber im Büro ist es zum Glück klimatisiert. Die Malteser sind sehr gelassen und eher unorganisiert, während wir natürlich am liebsten alles durchplanen.

Mit den Bussen hier hat man manchmal echt Probleme, da diese nie zur besagten Zeit ankommen/abfahren und wenn ein Bus voll ist einfach vorbei fahren. Wir wohnen in der Nähe von Valletta, wo alle 10-15 Minuten ein Bus kommt, deswegen haben wir damit unter der Woche eher weniger Probleme. Aber wenn man mal etwas weiter weg fahren möchte, sollte man auf jeden Fall nicht den letzten Bus nehmen!

In unserer Freizeit konnten wir schon viel von der Insel sehen.
Wir waren schon in Valletta, Sliema, Marsaoxlokk, auf Comino und an mehreren Stränden. Es gibt sowohl Sand als auch Strand mit Steinen.

In Marsaxlokk ist jeden Sonntag bis 12 Uhr einen großen Fischmarkt.

Fischmarkt in Marsaxlokk

Wenn man in den Norden der Insel fährt, kann man mit Booten oder Fähren zu den
Inseln Comino und Gozo fahren. Bis jetzt waren wir nur auf der kleineren Insel (Comino), an der die Blue Lagoon ist. Das ist ein kleiner Teil, an dem das Wasser wunderschön Türkis und klar ist. Allerdings sollte man diesen Teil an Feiertagen und Wochenenden meiden, da zu viel los ist.

Blue Lagoon auf Comino

In Sliema gibt es viele Restaurants und Geschäfte, unter anderem das größte Einkauszentrum der Insel.

Valletta (die Hauptstadt) ist auch sehr schön. Dort gibt es schöne kleine Gassen, viele Kirchen und andere Sehenswürdigkeiten. Unter anderem auch die kleine Eisdiele „Amorino“ , die das Eis wie eine Rose formen.

Roseneis von Amorino in Valletta

Wir berichten dann nochmal von unseren anderen 2 Wochen.

Liebe Grüße aus der Sonne
Larissa und Dana

 

 

Salut Perpignan !

Meine erste Woche in Perpignan, im Süden Frankreichs habe ich jetzt erfolgreich hinter mich gebracht. Es bleiben also noch 2 Wochen, auf die ich mich sehr freue. Die Firma in der ich arbeite ist nur circa 10 Minuten mit dem Bus von mir entfernt und dort bin ich von meinen Kollegen sehr freundlich aufgenommen worden. Eine nette Atmosphäre macht das Arbeiten schon viel einfacher 🙂

Leben tue ich in einer WG mit 5 italienischen Mädchen. „Wer räumt die Spühlmaschine aus?Wer bringt den Müll raus und welches Fach im Kühlschrank war nochmal deins?“ Mit all so Fragen muss man sich dann beschäftigen aber es ist wirklich sehr lustig und allein schon ein WG-Leben für 3 Wochen ist eine Erfahrung wert!

Perpignan ist nicht nur eine schöne Stadt sondern sehr praktisch gelegen, nämlich nur 15 Minuten vom Meer entfernt. Das war auch mein erstes Ausflugsziel am Wochenende, ich wollte unbedingt den Strand sehen! Ich bin alleine mit dem Bus dorthin gefahren und habe für ein paar Stunden einfach die schöne Aussicht genossen. Ich empfehle es jedem auch einige Sachen wirklich mal alleine zu unternehmen.

Ich bin gespannt, was ich die nächste Zeit noch alles erleben darf und freue mich dann wieder davon zu erzählen.

Bis dahin.
Ronja

Klein aber Fein

Die Bäckerei in der ich und Aileen sind ist zwar klein aber oho. In der gesamten Arbeitszeit in der wir dabei waren,waren wir nur 3 Bäcker und 3 Konditoren, Aileen und mich eingeschlossen. Der Kollege der am Ofen stand ist nur 1 Stunde vor uns gekommen er war zwar verwundert, dass wir da waren aber der Chef hat uns dann gleich gezeigt wo wir uns umziehen müssen. Mit den Zitat „learning by doing“ haben wir uns an die Arbeit gemacht. Er hat sich die Zeit genommen mir alles in Ruhe zu erklären wenn ich mal nichts wusste an Gewichten hat er die Zahlen einfach ins Mehl geschrieben.

Ein Deutscher Lehrling bringt Französichen Lehrlingen was bei

Der erste Tag mit den französischen Lehrlingen hat begonnen mit einem schönen Brioche Teig. Sie haben sich nicht gescheut den deutschen Lehrlingen etwas beizubringen. Manche Techniken kannten wir schon aus den deutschen Betrieben, andere war für uns neu. So wie sie uns etwas beigebracht haben, haben auch wir ihnen etwas beigebracht z.B. das Stempeln von Kaiserbrötchen.                             

Spanischer Alltag – Leben, Arbeiten & Genießen

Hola aus Valencia,

die Zeit vergeht wie im Flug und ich habe es ein wenig vergessen einen neuen Beitrag zu schreiben. Jetzt sind schon fünf Wochen meines Aufenthaltes vorrüber und mir bleibt nur noch eine Woche. Für einen Halbzeitbericht bin ich also schon etwas spät dran, dafür kann ich nach fünf Wochen schon das ein oder andere Fazit ziehen und ein wenig über den spanischen Alltag berichten. Ich kann mich natürlich nur auf das beziehen, was ich erlebt habe und nur mit dem vergleichen, was ich aus Deutschland kenne.

Wie man es aus Urlauben vielleicht kennt und was auch innerhalb der EU wünschenswert ist, ist die Tatsache, dass sich der Lebensstandart von Deutschland und Spanien sehr ähneln. Dies macht das Leben und Ankommen einfacher, da es nur bedingt Unterschiede zu Deutschland gibt. Man merkt jedoch in Valencia, dass die Finanzkrise zum Teil große Auswirkungen in Spanien hatte. So gibt es beispielsweise viel Wohnungs- und Häuserleerstand in der Stadt, was man an den unzähligen Verkaufsschildern erkennt und was man aus deutschen Großstädten weniger kennt. Die Regierung der Stadt muss sich vor der Krise auch etwas übernommen haben und einige Fehlinvestitionen wurden gebaut. So gibt es große Veranstaltungsgebäude die nahezu ungenutzt sind, da es gar keinen Verwendungszweck dafür gibt oder einen Yachthafen der für den America Cup 2007 komplett neu gestalten wurde. Seit dem stehen jedoch die ehemaligen Bootshäser der Teams leer und der Hafen ist fast ungenutzt.

In Gesprächen mit Einheimischen und mit Studenten habe ich herausgehört, dass es zum Beispiel ungewöhnlich ist, dass Jugendliche zum Studieren ausziehen, da es einfach zu teuer ist und das obwohl die Mietpreise hier deutlich geringer sind als in Kassel. Dies hängt damit zusammen, dass die Arbeitslosenquote wohl immernoch sehr hoch ist.

Die Krise und ihre Folgen hindert die Menschen jedoch nicht daran ein lebendiges und ausgelassenes Leben zu führen und vor allem zu genießen. Valencia ist voller Kneipen, Restaurantes und Bars. Eine spanische Tradition ist es in der Frühstückspause mit der Firma in eine Bar zu gehen, ein sogenanntes Bocadillo zu essen , was nichts anderes ist als ein belegtes Brötchen, und dazu einen Kaffee oder auch schon einmal ein Bier zu trinken. Auch während der Mittagspause, der Siesta, gehen viele Leute in Bars und essen dort das Menú del día , das Tagesmenü, was meist aus 2 Gängen besteht. Dementsprechend existieren viele Bars, die auch tagsüber gut besucht sind. Die Preise sind jedoch oftmals günstiger als in Deutschland, sodass der tägliche Besuch finanziell machbar bleibt.

So arbeitet man also von Pause zu Pause und verbringt viel Zeit auf der Arbeit und mit seinen Kollegen. Die Arbeit nimmt durch die langen Pausen auch den ganzen Tag in Anspruch, was natürlich in Deutschland ähnlich ist. Der Unterschied den ich festgestellt habe ist besonders, dass alles in Spanien später ist.

In Deutschland mache ich eine Ausbildung zum Maurer. Wir fangen in unserer Firma um 6:30 Uhr an zu arbeiten und um 16:30 Uhr sind wir fertig. In der Baufirma hier vor Ort fangen wir erst um 8:30 an zu arbeiten und sind auch frühstens um 18:30 Uhr fertig. Bis man dann zuhause ist, geduscht, eingekauft und gekocht hat ist es schnell mal 21:00 Uhr, was hier in Spanien auch die übliche Zeit für das Abendessen ist.

Ein weiterer großer Unterschied, was die Arbeit als Maurer bzw. Bauen allgemein betrifft, ist das Klima und die etwas andere Lebensart. Durch ganzjährig warmes Klima ist es hier vor Ort nicht wichtig und auch nicht üblich zu dämmen, wie das in Deutschland der Fall ist. Dadurch entsteht eine ganz andere Bauweise, da man auf Kälte, Frost und Schnee keine Rücksicht nehmen muss. So gibt es hier tatsächlich Außenwände die aus 4cm dicken Steinen gebaut werden. In Deutschland werden Außenwände normalerweise aus mindestens 24cm dicken Steinen gebaut. Ein weiterer Unterschied liegt in der Wohnsituation. Die meisten Spanier wohnen in Städten und dort selbstverständlich in Wohnungen. Die Häuserblocks, aus denen Valencia größtenteils besteht, haben dann meist 6-8 Etagen und enthalten viele Wohnungen. Die Häuser sind oft aus Betonskeletten erstellt und jegliche Wände sind nichtragend, deshalb ist die Dicke auch nicht relevant. Die dünnen Wände bieten natürlich wenig Schallschutz, aber das stört die Menschen hier wohl nicht besonders viel. In Praxis beim Renovieren bedeutet das, es ist recht einfach die Wände einzureißen und eine Wohnung neu zu gestalten.

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Diese Unterschiede zwischen Spanien und Deutschland, von denen es natürlich noch viele mehr gibt, bedeuten aber nicht, dass es hier schlechter ist. Ich fühle mich sogar sehr wohl und bin direkt gut angekommen. Mit der Zeit hat sich mein Spanisch auch auf ein paar Worte ausgeweitet und die Kommunikation während der Arbeit klappt etwas besser. Was mir sehr gut gefällt ist die freie, lustige und ausgelassene Art hier zu leben und das Leben zu genießen. Außerdem finde ich es toll, dass die Stadt, durch die vielen Bars und Restaurantes, so lebendig ist und die Leute die Gesellschaft suchen.

Ich freue mich auf eine weitere Woche und werde die Zeit noch genießen bevor es zurück nach Deutschland geht.

Hasta Luego

Oliver

PS: Hier noch einige Bilder dieser schönen Stadt:

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Plaza de Virgen
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Plaza de Virgen
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ein Platz auf dem Sonntagsmittags getanzt wurde
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Cantral Market
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Central Market