Erste Arbeitswoche

Mein Arbeitsplatz ist bei Specsavers Opticians in der Opera Lane, Cork City. Die Filiale ist sehr groß und beinhaltet im Gegensatz zu den meisten anderen Filialen ein „Lab“ also eine Werkstatt. In der Werkstatt machen sie im Gegensatz zu meiner Firma „Heini Weber“ in Deutschland sogar ihre eigenen Brillengläser. Also Sie gießen die Blankets selber in der Werkstatt. Deshalb hat Specsavers auch seine eigenen Gleitsichtglas Varianten.

Wenn man in den Laden kommt, gibt es dort viele Fassungen, die Specsaver auch selber herstellt. In Deutschland wählt man seine Fassung aus, die einen Preis hat und die Gläser haben dann einen anderen Preis, denn man draufzahlt. Bei Einstärkengläsern weniger, bei Gleitsicht mehr. In Irland hängen Fassungen mit bestimmten Preisen im Laden und der Preis beinhaltet die Einstärkengläser. Erst für Gleitsichtgläser muss man einen Aufpreis bezahlen. Da die Fassungen im Laden nur die Deko sind, werden die auch entsprechend grob behandelt. Specsavers hat natürlich ein Lager von den Fassungen und jeder Kunde bekommt eine Neuwertige, die nicht jeder Kunde anprobiert hat. Im hinteren Ladenbereich wird der Brillenverkauf abgeschlossen und die Pupillendistanz mit einem Tablet gemessen. Dann wird ein Termin gebucht für die Abholung der fertigen Brillen und der Kunde bezahlt sofort den Betrag am Tag der Auftragsbestellung.

Gleitsichtgläser

Bei Heini Weber würde ich bei einem Gleitsichtglas grob gesagt eine lange und eine kurze Progressionszone aufzeichnen. (Progressionszone bedeutet wie lang der Übergang von der Ferne bis zur Nähe im Glas ist. Also bei einer kurzen Progressionszone ist man mit minimalen Kopfbewegungen in den verschiedenen Zonen, und bei der langen Progressionszone müsste man den Kopf deutlich mehr bewegen, um in die Zonen zu wechseln.) Wenn ich zwei Varianten auf das Glas gezeichnet habe, schaue ich mir an wo der Kunde durchsieht beim Lesen und wähle entsprechend das richtige Glas. Hier bei Specsavers haben sie wie gesagt ihre eigene Glasproduktion. Ich suche mit dem Kunden eine Brillenfassung aus und die Werkstatt wählt die Gleitsicht-Variante nach der Fassung aus.

Unteres Stockwerk

Dann kann man ein Stockwerk runter, dort gibt die“Clinic“ also der Refraktionsraum, wo die Glasstärke von den Optometristen festgestellt werden, der Führerscheinsehtest gemacht wird und Kontaktlinsen angepasst werden. Übrigens misst man hier im Gegensatz zu Deutschland als Optometrist auch die Glasstärken von Kindern. Da die Optometristen ein vier Jähriges Studium absolvieren, dürfen sie Kindern das Nervengift Belladonna tropfen, um die Glasstärke optimal zu messen. Denn Kinderaugen können ihr Defizit noch ausgleichen, wenn man diese Funktion nicht lähmt. In Deutschland darf daher kein Optiker eine Glasstärkenmessung bei Kindern durchführen. Dies darf nur der Augenarzt. Auch übernimmt hier die Krankenkasse die einfachsten Gläser auch für Erwachsene. In Deutschland kriegen nur Kinder einen Krankenkassenzuschuss, oder Personen mit sehr hohen Stärken. In Irland haben sie statt unserer gesetzlichen Krankenkasse ein PRSI, da bezahlen sie auch bei der Lohnabrechnung Steuern. Und dann kann man auch eine zusätzliche „medical card“ haben, das entspricht dann in etwa unserer privaten Krankenkasse, nur dass man hier beides gleichzeitig haben kann.

In dem untern Stockwerk befindet sich auch der Brillenabgabebereich, wo die Kunden ihre Brillen einsammeln, deshalb heißt es „Collection“ und dort werden die Brillen natürlich auch angepasst. Außerdem befindet sich unten der Hörakustikbereich und die Werkstatt.

Kontaktlinsen

Specsavers hat in dieser Filiale ein eigenes Kontaktlinsenlager, sodass sie die Kontaktlinsen für Kunden nicht extra bestellen müssen. Kontaktlinsen gelten hier übrigens als Luxusgut. Das bedeutet in Deutschland kann der Augenarzt bei Jugendlichen das Rezept für eine Brille auf einen Jahresvorrat Kontaktlinsen wechseln. Aber man kann den Zuschuss der Krankenkasse entweder für Kontaktlinsen oder für die Brille verwenden. Hier bekommt man den Zuschuss nur für eine Brille, da Kontaktlinsen wie gesagt nur ein zusätzlicher Luxus sind, und nicht notwendig sind.

Ankunft in Cork, Irland

Mein Flug von Deutschland aus ging sehr früh, um sechs Uhr morgens, daher musste ich um vier Uhr am Flughafen sein. Ich flog von Hannover nach Amsterdam, wo ich ein Mädchen namens Sina kennen lernte, während wir auf den Flieger warteten. Es stellte sicher heraus, dass sie auch aus Deutschland kommt, am Erasmus+ Projekt teil nimmt und auch nach Cork fliegt. Nachdem wir in Cork gelandet waren, warteten wir auf unsere Koffer und haben über unsere Gastfamilien geredet. Dabei stellte sich heraus, dass Sina in die gleiche Gastfamilie kommen würde, wie ich. Es ist beruhigend, nicht völlig allein in einer Gastfamilie zu sein, die kein Wort deutsch kann. Somit können wir uns gegenseitig mit den Vokabeln helfen. In dem Haus der Gastfamilie haben wir jeweils ein eigenes Zimmer bekommen und Mrs. Grace hat uns in die Stadt gefahren, um uns unsere Arbeitsplätze zu zeigen. Es ist eine sehr beschäftigte Stadt, obwohl Sonntag war.

Die Polizei in Irland heißt „Garda“, das ist Gälisch und bedeutet Hüter des Friedens von Irland. Die Hüter des Friedens tragen keine Schusswaffen, sondern nur Schlagstöcke. Die Schusswaffenkriminalität in Irland ist auch ehr niedrig.

Das Schulsystem von Irland ist auch ein wenig anders. Zuerst gehen die Kinder in eine „Pre-School“ wenn sie vier oder fünf Jahre alt sind. Wenn sie sechs Jahre alt werden, gehen sie für vier Jahre in die „primary-school“. In der „Secondary-School“ werden sie in „junior cyrcle“ und „senior-cyrcle“ aufgeteilt. Der junior cyrcle geht vier Jahre lang, dann haben sie ein „transition-year“. Das Transition-Year entspricht unserer zehnten Klasse beinhaltet eine Jobauswahl. Die Schüler kriegen eine Liste, mit einer Auswahl von Berufen und Fachbereichen, dann wählen sie daraus fünf Fächer, die sie interessieren, und lernen diese in dem transition year. Am Ende des Schuljahres werden sie in den Fächern geprüft und ihnen werden Jobs empfohlen, zu dem Fach, indem sie am besten abgeschnitten haben.

Ein letztes Mal…

Die letzte Woche verging wie im Flug. Neben der Arbeit war das Highlight der Woche ein Ausflug zur Blauen Lagune. Dort verbrachten wir den letzten Nachmittag zusammen und genossen das gute Wetter.

Die Blaue Lagune

Ostermontag ist, anders als in Deutschland, kein gesetzlicher Feiertag auf Malta. Aus diesem Grund gingen wir ganz normal zur Arbeit. Als kleines Ostergeschenk bekam Lara von ihren Kollegen ein maltesisches Gebäck, welches hier über Ostern oft gegessen wird.

Die Malteser veranstalten über Ostern viele Umzüge mit Musik und aufwendig geschmückten Festwagen. Durch einige Lautsprecher in der Stadt bemerkten wir, dass auch in unserer Straße ein solcher Umzug stattfand. Auch an unseren Arbeitsstellen wurden kleine Kreuze aufgestellt und Kerzen angezündet.

Ein Umzug in Rabat

An unserem letzten Arbeitstag wurden wir freundlich von unseren Kollegen verabschiedet und ich erhielt ein kleines Präsent von meiner Behörde.

Am Samstag wurden wir gegen 13:30 Uhr abgeholt und zum Flughafen gebracht. Mit ein wenig Verspätung von 45 Minuten sind wir Samstagabend gut in Frankfurt gelandet.

Wir können noch nicht realisieren, dass wir vier Wochen hier auf Malta verbracht haben. Die Zeit verging schnell. Wir blicken auf eine spannende und erlebnisreiche Zeit mit neuer Arbeitserfahrung sowie neuen Freundschaften zurück.

Schlussendlich können wir ein Auslandspraktikum nur weiterempfehlen, da man neue Kulturen und Arbeitsweisen kennenlernt, mit der englischen Sprache vertrauter wird und schöne Erfahrungen sammelt.

Liebe Grüße,

Lara und Laura 🙂

Eine erlebnisreiche Woche

Bongu aus Malta!

Wir nähern uns leider mit großen Schritten dem Ende unseres Auslandspraktikums hier auf Malta.
In der letzten Woche haben wir einiges unternommen. Wir haben viele Städte besichtigt und die maltesische Kultur kennengelernt.
Da die Malteser sehr religiös sind, konnten wir über die Feiertage viele Straßendekorationen und kirchliche Umzüge beobachten.

Zum Einen besichtigten wir Sliema, einen beliebten Touristenort auf Malta.
Außerdem machten wir einen Ausflug zu den Dingli Klippen, wo uns eine spektakuläre Aussicht auf das Meer sowie auf die kleine unbewohnte Insel Filfla erwartete. Dort genossen wir dann auch den Sonnenuntergang.

Ausblick von den Dingli Klippen

Am Wochenende machten wir einen Tagesausflug zur Blauen Grotte. Dort angekommen mussten wir leider erfahren, dass durch den starken Wellengang kein Boot zur Blauen Grotte fahren konnte. Aus diesem Grund schauten wir diese nur von oben an und beendeten den Tag mit einem gemeinsamen Essen in Valletta.

Nahe der Blauen Grotte

Des Weiteren besichtigten wir Mdina, einen der vielen Drehorte der Serie „Game of Thrones“, sowie ein kleines Fischerdorf in Marsaxlokk.

Der Eingang zu der Stadt Mdina
Das „Fischerdorf“

Obwohl das Wetter nicht immer mitspielte, war es alles in allem eine ereignisreiche Woche mit vielen neuen Eindrücken!

Schöne Ostergrüße und bis bald,

Lara und Laura 🙂


2 Wochen sind verflogen

Hallo aus Malta,

die ersten beiden aufregenden Wochen sind rum. Mit der Zeit haben wir uns an das WG- und Arbeitsleben hier gewöhnt und kommen mit den rasanten Busfahrten zurecht. In unseren Behörden sind alle freundlich und es ist mittlerweile ein gewisser Alltag eingekehrt. An meinem ersten Arbeitstag wurde ein neuer Präsident von Malta gewählt, weshalb viele Straßen gesperrt waren und die Bewohner diesen auf den Straßen feierten.

Ein Park neben dem Gericht, wo ich arbeite

Meine Aufgabe besteht darin, die Bußgeldbescheide darauf zu kontrollieren, ob die Falschparker ihre Bußgelder bezahlt haben. Laura bearbeitet auch Bußgeldbescheide, die sowohl Straßenverkehr wie auch Fehlverhalten im öffentlichen Leben betreffen.

An unserem ersten Wochenende machten wir zusammen einen Tagesausflug nach Gozo, einer Nachbarinsel von Malta. Mit einer Fähre wurden wir zur Insel gebracht und legten dort an dem einzigen Hafen von Gozo an. Wie auf Kommando verzogen sich die Wolken und wir hatten für den restlichen Tag strahlenden Sonnenschein bei angenehmen 19 Grad. Wir besichtigten einige Sehenswürdigkeiten wie die zwei Tempel und das nicht mehr vorhandene „Azure Window“, welches letztes Jahr leider bei einem Sturm zerstört wurde. Im Anschluss fuhren wir mit einem kleinen Boot raus, wo uns eine blaue Grotte gezeigt wurde.

Hafen von Gozo
Auf dem Weg in die Grotte

Am Sonntag bekamen wir einen neuen Mitbewohner in die WG und zeigten diesem die Hauptstadt.

Die zweite Arbeitswoche ging schnell um. An diesem Wochenende blickten wir von einer Aussichtsplattform auf die „3 cities“ von Malta, welche wir im Anschluss besichtigten und uns den Hafen anschauten.

Hier sieht man zwei von den „3 cities“
Hafen von Vittoriosa

Für die weiteren zwei Wochen haben wir noch einige Aktivitäten geplant und sind gespannt, was noch auf uns zukommt!

Schöne Grüße,

Laura und Lara 😊

Von der Ankunft bis zum 1. Arbeitstag auf Malta

Guten Abend aus Malta!

Laura und ich sind Sonntag nach einem zweistündigen Flug spät abends auf Malta angekommen und wurden von George, unserem Ansprechpartner hier, und einer Mitarbeiterin abgeholt. In der WG angekommen, teilte uns George mit, dass am Mittwoch unser erster Arbeitstag sein wird und wir noch vier weitere Mitbewohner haben, welche wir durch die späte Ankunft erst am Montag kennenlernen konnten. Unser Apartment hat einen großen Küchen- und Wohnzimmerbereich, zwei Bäder, vier Schlafzimmer und zwei Balkone.

Unsere Küche
Unser Wohnbereich
Unser Schlafzimmer
Unser Ausblick vom Balkon

Am Montag erkundeten wir Santa Venera, unseren Wohnort, um uns in diesem besser zurecht zu finden.

Am Dienstag machten wir mit der kompletten WG einen Ausflug nach Valletta, der Hauptstadt von Malta und erlebten diese schon zu später Stunde.

Am Mittwoch wurden Laura und ich um 8:00 Uhr vor unserem Appartement von George abgeholt. Dieser begleitete uns auf unserer Busfahrt und erklärte uns, wo wir umsteigen müssen und welche Busse wir nehmen können.

Die Behörde, in der wir für vier Wochen arbeiten werden, nennt sich L.E.S.A. (Local Enforcement System Agency) und befindet sich in Fgura. Dort angekommen, wurden wir den Mitarbeitern vorgestellt und mussten dann leider erfahren, dass wir, anders als geplant, unterschiedliche Arbeitsstellen in verschiedenen Orten haben werden. Aufgrund dessen durften wir den ersten Tag zur Eingewöhnung zusammen verbringen und ab Donnerstag war mein neuer Arbeitsplatz in einem Gericht in Zejtun, welches sich „Tribunal Xlokk“ nennt.

Schöne Grüße aus Malta wünschen Laura und Lara 🙂

Augenopikerin- Arbeiten im Ausland

Kann ich mich verständigen? Was werde ich an der Arbeit machen? Wie sind meine Arbeitskollegen? Mit wem wohne ich im Apartment zusammen? Sind es Deutsche oder Franzosen, Engländer oder Italiener? Finde ich jemanden mit denen ich mich vertrage?
All diese Fragen habe ich mir gestellt als es hieß, dass ich für 4 Wochen nach Malta fahre.
Als ich gehört habe, dass ich ein Praktikum im Ausland absolvieren kann, war ich sehr begeistert und wollte es unbedingt machen. Sofort begann ich alles zu organisieren. Doch bis kurz vor der Abreise wurde mir erst klar, dass ich jetzt wirklich nach Malta fahren werde. Meine Nervosität wurde immer größer.

Doch wie es immer so ist macht man sich am Anfang immer mehr Gedanken als es am Ende Nötig gewesen wäre.

Am 29.09 2018 ging es für mich los. Mein Flieger ging um 20.20 Uhr von Frankfurt am Main und mein Flieger landete um 23.30 Uhr. Ich wurde am Flughafen von George abgeholt und er zeigte mir das Apartment.Ich stellte fest, dass ich mehr verstand als ich mir zu getraut habe. Er erzählte mir, dass ich mit 2 anderen deutschen zusammen wohnen werde, die ebenfalls aus Kassel kommen. In dem Moment fiel mir der zweite Stein vom Herzen. Als ich am Apartment ankam, war schon alles dunkel. Netterweise war einer von den beiden wach geblieben um mich zu begrüßen und zeigte mir wie ich mich hier zurecht finde. Am Sonntag lernte ich meine andere Mitbewohnerin kennen und wir verstanden uns von Anhieb sehr gut. Es dauerte nicht lange bis unsere WG zu wachs bekam. Um 14 Uhr reisten 2 weiter Jungs an. Die beiden wohnen in der Nähe von Berlin. Wir sind dann zusammen zum Strand in Gazia  gegangen um uns abzukühlen und die die beiden die vor uns an gereist waren zeigten uns ein wenig die Umgebung.

Meine erste Arbeitswoche

Am Montag fing mein erster Arbeitstag an. Ich traf mich um 9.40Uhr mit George an der Bushaltestelle und er zeigte mir meine Arbeitsstelle und wie ich es mit dem Bus erreichen kann. Meine Arbeitsstelle ist in Slima beim Augenoptiker „K Optiks“.
Ich lernte meinen Chef Kevin kennen und meine Anderen Arbeitskollegen. Kevin zeigte mir die Werkstatt wo ich die meiste Zeit arbeite. Meine Arbeitszeiten sind von 9.00 Uhr bis 13.00Uhr und von 16.00 Uhr bis 19.00Uhr. In der erste Woche hab ich mich an die Praktikantin aus Italien gehalten, die Alessia. Sie zeigte mir schon am ersten Tag wie ich den Schleifautomaten bediene und wie man die Gläser in die Fassung einsetzt. Ich versuchte alles wie ein Schwamm auf zu saugen  und alles genau so umsetzten. Von dieser Arbeit kann ich viel profitieren, da ich dies für meine Abschlussprüfung brauche, aber in Deutschland keine große Möglichkeit habe dies mit einer Routine zu erlernen. Gleich am ersten Tag sind mir ein paar Unterschiede zwischen Malta und Deutschland aufgefallen. In Malta färben sie die Sonnenbrillengläser selber und die Gräte wie zum Beispiel das Lötgerät oder die Ventilette sieht anders aus als ich es kenne. Im Gegensatz zu Deutschland dürfen die Augenoptiker in Mata kein Sehtest durchführen, aus diesem Grund kommt jeden Dienstag und Freitag der Doktor vorbei.
Um mich einschätzen zu können gab mir Kevin in den ersten Tagen paar Aufgaben. Ich sollte Sonnengläser von einem Sonnenclip in eine Sonnenbrille ein feilen. Ich sollte auch eine Brille ausrichten ,die er verbogen hat ,so konnte ich auch gleich gute Tipps und Tricks erlernen die mir in der Zukunft weiter helfen werden.

Erstes Wochenende

Am Freitagabend waren wir alle zusammen in der Disco und haben das Nacht Leben von Malta genossen. Das schöne ist das auf Malta 90% der Eintritte in den Discotheken  umsonst ist.
Am Samstag sind wir nach Valetta gefahren und haben dort den ganzen Nachmittag verbracht. Als wir ankamen haben wir erstmal die Schönheit dieser Stadt genossen. Die weißen Häuser und kleinen Gassen waren Atemberauben schön. Nachdem wir uns eine Weile orientiert haben, haben wir den Lower Barraka Garden aufgesucht. Da gab es einen kleinen Markt. Man konnte Honig, Süßigkeiten, Schmuck, Selbstgewebte Teppiche kaufen. Doch was mich am meisten Beeindruckt hat war der Ausblick direkt auf dem Meer. Leider mussten wir später feststellen das alle anderen Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die National Bibliothek oder Saint John´s Co- Chathedral geschlossen hatten.
Durch Zufall bekamen wir mit, dass in Valetta abends ein Fest stattfinden soll. „ Notte Bianca“. Den ganzen Abend bis spät in die Nacht gab es Open Air Konzerte jeglicher verschiede Musikrichtung und alle Museum und Sehenswürdigkeiten öffneten ihre Türen. So konnten wir die Stadt in Aktion kennen lernen.

Am Sonntag blieb keine Zeit zum Ausruhen. Gleich am Morgen zogen wir los und fuhren in die ehemalige Hauptstadt Mdina die auch „Stadt der Stille“ genannt wird. Mdina ist eine kleine Mittelalterliche Stadt wo kein Autoverkehr stattfindet. Der Ausblick ist herrlich.

Nach dem Ausflug nach Mdina sind wir nach Valetta gefahren und haben dort den Botanik Garden berichtet. Danach sind wir nach Hause gefahren und anschließend nach Slima zu Strand gefahren. Da wir wussten, dass wir eine neue Mitbewohnerin bekommen, waren wir gespannt wie sie so sein wird. Nach dem wir ein wenig gequatscht haben und den Ausblick auf das Meer genossen haben, haben wir zusammen das Wochenende mit einen schönen Essen ausgingen lassen.

 

 

Portsmouth Teil2

Hallo alle zusammen,

Nun ist schon meine letzte Woche hier in Portsmouth und es wird langsam kälter und stürmischer. Ich arbeite imit Office eines Kindergartens und es macht mir sehr viel Spaß. Ich habe sehr viel zu tun und sehr viel unterschiedliches. Über Informationen für Eltern verfassen, Formulare erstellen und neue Aufgaben für Kinder erstellen. Meine Aufgaben bekomme ich von meinen Kollegen im Büro sowie von den Erzieherinnen. Es gibt dann oft Vorstellungen von Formularen oder ähnlichem und ich kann selbstständig probieren,  diese in Word umzusetzen.

Außerdem  gibt es eine  internes System, um die Informationen der Kinder zu sammeln und auszuwerten. Damit werden Statistiken erstellt und Beträge  für die Eltern verfasst, welche diese zu Hause downloaden können. Der Kindergarten ist in technischen Dingen schon sehr weit und gut vernetzt.

Es ist am Anfang schwierig  gewesen, die Arbeitsaufträge direkt zu verstehen,  da sie inhaltlich und sprachlich neu für mich waren. Doch mittlerweile  ist es kein großes Problem mehr.

In Portsmouth geht es mir auch echt gut. Wir haben hier einen super schönen Herbst gehabt und nochmal ein paar Tage mit sonnigem Wetter.

Ich habe hier viel angesehen und war etwas stoppen.  Am Wochenende war ich im Aquarium  in Portsmouth und letztes Wochenende habe ich einen Trip nach London gewagt.

Nun neigt sich meine Zeit hier schon dem Ende zu und am Samstag geht es zurück nach Kassel. Doch ich bin sehr froh, diese  Auslandserfahrung gemacht zu haben und zu merken, dass man sich besser verständigen kann, als ich am Anfang dachte.

Liebe Grüße aus Portsmouth

Lina

Erste Eindrücke aus Portsmouth

Ich melde mich nun an meinem dritten Tag aus Portsmouth. Es ist bisher schon eine wirklich aufregende Zeit.

Am Sonntag bin ich zusammen mit Jessica, ebenfalls aus Baunatal, in London Heathrow gelandet. Wir haben dann ziemlich schnell den Bus (Coach) nach Portsmouth gefunden und starteten unsere Reise. Nach einer dreistündigen Fahrt, kamen wir am Hafen von Portsmouth an und wurden von Alyson empfangen. Mit uns zusammen kam noch eine Gruppe Schüler aus Tschechien an.

Als nächstes ging es zu meiner Gastfamilie. Da war ich doch sehr aufgeregt, ob alles so gut funktioniert und ob es ein guter erster Eindruck ist. Doch es war total nett und Tracy kam direkt zu mir und begrüßte mich ganz fröhlich. Zufällig wohnen auch noch zwei Mädels aus Tschechien (die mit mir ankamen) ebenfalls dort.

Am nächsten Tag gingen wir gemeinsam zu unserer Organisation, der IBD-Partnership. Wir bekamrn einen sehr interessanten Vortrag über die kulturellen Unterschieden und die Lebensweise der Engländer, wie z. B. das Fahren auf der anderen Strasenseite. Das ist wirklich sehr komisch 🙂
Außerdem bekam ich mein erstes englisches „Lunch“ und war positiv überrascht, wie lecker es ist.

Heute war nun mein erster Arbeitstag. Ich konnte zum Glück zu Fuß gehen und so die kleinen schönen Straßen genießen. Ich arbeite in der Verwaltung eines großen Kindergartens. Ich bekam eine Führung und las mir die Leitlinien des Kindergartens durch. Außerdem bekam ich eine Online-Einführung zu dem Thema der Radikalisierung von Jugendlichen in Großbritannien. Das hat mich sehr überrascht, war aber auch sehr interessant. Es ist hier ein großes Thema, wie es dazu kommt und was man im Vorfeld dagegen tun kann.

Ganz liebe Grüße aus Portsmouth
Lina

Als Industriekaufleute nach Glasgow – Fortsetzung

Wir sind überrascht, wie schnell die Zeit umgeht. Nun ist schon unser gesamter Aufenthalt in Glasgow vorüber und wir sind wieder gut in Deutschland angekommen. Trotzdem möchten wir euch aber natürlich noch etwas über unsere letzten zwei Wochen berichten.

Unser drittes Wochenende:

Am Samstag haben wir uns die Kathedrale und das Museum of Modern Art in Glasgow angeschaut und einen entspannten Tag in der Stadt verbracht. 🙂

Friedhof neben der Kathedrale

Kathedrale von Glasgow

Sonntag sind wir dann mit Peter und seiner Freundin Rachel zum Food and Drink Festival am Loch Lomond gefahren. Dort waren lauter kleine Stände mit regionalen und typisch schottischen Spezialitäten aufgebaut. Dort haben wir auch zum ersten Mal Haggis probiert, was uns sehr gut geschmeckt hat.  Außerdem haben wir dort Karottenkuchen, lokal produzierte Schokolade und Fudge gegessen und danach einen Kaffee getrunken. Weil es dann typisch schottisch angefangen hat, zu regnen, sind wir schon frühzeitig zurück nach Glasgow gefahren.

Die letzte Woche:

Am Montag waren wir dann im Hunterian Museum, wo es um die Anatomie von Menschen und Tieren geht und die Arbeit des Arztes James Hunter vorstellt. Das Museum befindet sich in der Universität von Glasgow. Am Abend sind wir dann noch spanisch Essen gewesen.

Eingang Hunterian Museum

Jamie’s Italian

Die weiteren Abende der Woche haben wir meistens mit den Gastfamilien Zuhause oder in Pubs verbracht.

Unseren letzten Abend vor der Abreise haben wir bei Jamie’s Italian verbracht. Dort haben wir einen italienischen Burger mit Süßkartoffelpommes, Rucolasalat, Tortellini mit Büffelmozzarella und eine Pizza gegessen. Zum krönenden Abschluss sind wir noch in Coro’s Chocolate Café gewesen und haben dort ein leckeres Früchte-Fondue gegessen.

Am Tag der Abreise haben wir dann unsere Koffer gepackt und nahmen mit:

  • Shortbread
  • schottischen Tee
  • lokal produzierte Schokolade aus Glasgow
  • schottischen Whiskey
  • schottische Süßigkeiten
  • Jackett von TJ Matthews
  • Tartanschal
  • Fudge
  • Oatcakes

    „People make Glasgow“

Insgesamt war es eine tolle Erfahrung und eine großartige Zeit! 🙂

Wir würden jedem, der die Möglichkeit hat, ins Ausland zu gehen, raten, diese schöne Erfahrung auch zu machen!

Cheers und liebe Grüße

Jan & Jacky