Sarah Firiss – Pamplona, Spanien

– Die ersten Tage –

Am Samstag Abend erreichte ich den wenig betriebenen Flughafen von Pamplona, von welchem ich mit einem Taxi in die Innenstadt fuhr. Am Rande des Zentrums werde ich schließlich von meinen Mitbewohnerinnen willkommengeheissen. Mit dem engsten und kleinsten Fahrstuhl aller Zeiten ging es hoch in den 6. Stock. Hier erwartete mich neben einem kleinen, netten Zimmer eine saubere Wohnung mit Dachterasse. Noch am selben Abend wurde ich von Nico, einem Studenten von Liebherr, abgeholt und erhielt eine persönliche kleine Stadttour. Die Stadt ist wunderschön, belebt und vorallen sauber. Durch Nico lernte ich sofort viele nette Leute kennen und erlebte das Nachtleben am ersten Tag voll mit. Die Athmosphäre ist klasse und ich freue mich immer mehr auf die kommenden sechs Wochen.

Auch am nächsten Tag beeindruckt mich die Stadt. Wunderschöne Gebäude, kleine Gassen und eine durchweg fröhliche Stimmung. Am Abend sind wir wieder zusammen in verschiedenen kleinen Bars unterwegs und essen uns durch die traditionellen Pintxos von Pamplona. Diese tapasähnlichen Leckerbissen sind mit allem möglichem belegt und gefüllt und werden auf kleinen Tellern serviert. Wer mehr wissen möchte geht auf www.euskoguide.com/de/essen-trinken-baskenland/baskische-pinchos.html.

Meine Praktikumsplatz in Spanien ist das Liebherr Werk (Liebherr Industrias Metalicas SA). Hier werde ich in verschiedenen Bereichen eingesetzt, wie z.B in der Abteilung Vertrieb, wo ich beispielsweise Zuarbeiten zur Ausleiferung des neuen Krans L1-24 erledige. Das Unternehmen Liebherr zählt nicht nur zu den weltweit größten Baumaschinenherstellern, sondern ist auch in vielen anderen Branchen erfolgreich. Es verfügt über ein außergewöhnlich breites Produktprogramm und ist weltweit vertreten.

Der erste Tag im Liebherr-Werk in Pamplona ist anstrengend aber auch extrem spannend. Man findet sich langsam in die Sprache ein und erhält Infos von allen Seiten. Die Einweisung und Einarbeitung folgt den organisatorischen Infos, bei der alle besonders langsam sprechen und sehr viel Rücksicht nehmen. Das gemeinsame Mittagessen ist familiär und sehr lecker. Von Salat über Hauptspeisen bis hin zum Nachtisch und Obst hat man freie Auswahl.

Mobil bin ich jetzt durch ein kleines Fahrrad, welches ich mir für die 6 Wochen Aufenthalt geliehen habe. Auch hier ist man sehr nett und lädt mich direkt zu einer Feier am diesjährigen “San Fermín txikito“ ein.

Die nächsten Tage gehen direkt los mit ausführlichen Aufgaben und Herausforderungen. Die Kontrolle von Lieferungen und das Schreiben von Auftragsbestätigungen erforder Konzentration und zum Glück vorhandene Erfahrung. Die Arbeit macht mir unheimlich Spaß und auch meine Kollegen sind super! Kleine Erfolge sind Erinnerungen an Vokabeln die vergessen schienen, es wird langsam! Freuen tue ich mich schon auf die nächsten Tage und auf neue Pintxo-Kreationen heute abend…
¡Hasta luego!img_20160914_203256

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.